P-Konto – Pfändungsschutz – Konto auf Guthabenbasis

Pfändung

Zum 1. Juli 2010 wurde in Deutschland das sogenannte Pfändungsschutzkonto, kurz P-Konto, eingeführt. Dabei handelt es sich um ein auf Guthabenbasis zu führendes Konto einer natürlichen Person mit dem Zusatzvermerk „P-Konto“. Im Falle einer Konto-Pfändung ermöglicht es dem Schuldner die Verfügung über den ihm monatlich zustehenden pfändungsfreien Betrag. Wird das Guthaben auf einem P-Konto gepfändet, kann der Schuldner bis zur Höhe dieses monatlichen Pfändungsfreibetrages nach ZPO (Zivilprozessordnung) frei verfügen (ab dem 1. Juli 2011 aktueller Sockelbetrag: 1028,89 €). Somit soll gewährleistet sein, dass ein Schuldner auch im Falle einer Pfändung über einen Minimalbetrag zur Bestreitung seines Lebensunterhaltes verfügen kann. Sollte der Schuldner Unterhaltsverpflichtungen haben erhöht das jeweilige Geldinstitut, nach Vorlage entsprechender Nachweise, den monatlichen Pfändungsfreibetrag.

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Die kleine Meerjungfrau – Ein dänisches Nationalsymbol wird 100

Seejungfrau

„Es waren sechs schöne Kinder, aber die Jüngste war die schönste von allen. Ihre Haut war so rein und fein wie ein Rosenblatt, ihre Augen so blau wie die tiefste See, aber ebenso wie alle anderen hatte sie keine Füße; der Körper endete in einem Fischschwanz“: So beschrieb Dänemarks bekanntester Dichter und Schriftsteller Hans Christian Andersen (1805 – 1875) die Titelheldin seines bekannten Märchens „Die kleine Meerjungfrau“. Am 23. August 1913 wurde an der Hafenpromenade von Kopenhagen die gleichnamige Bronzefigur des Bildhauers Edvard Eriksen (1876 – 1959) enthüllt. Und das Eriksen die Stimmung der literarischen Vorlage beeindruckend eingefangen haben muss belegen die Worte eines Augenzeugen der Einweihungsfestivität: „Da saß sie nun in all ihrer bescheidenen Anmut, und ein beifälliges Gemurmel ging durch die Reihen der vielen Zuschauer“.

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Blitz over Wacken – Motörhead brechen nach 30 Minuten ab

Die Stimmung war bestens, das Wetter perfekt und allen Unkenrufen zum Trotz erklommen sie pünktlich die Bühnen und begrüßten das enthusiastische Publikum mit den Worten „We are Motörhead and we play Rock’n’Roll“ um dann mit „I Know How To Die“ (wir glauben es dir, Lemmy) furios in den Set zu starten. Es folgten „Damage Case“ und „Stay Clean“ und schon hier fiel auf, dass wohl doch noch nicht alles tutti ist im Hause Motörhead.

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Die kleinen Sünden des Uli Hoeneß

Im Jahr 2002 ließ Uli Hoeneß in einem Interview verlautbaren: „Es kann doch nicht Sinn der Sache sein, ins Gefängnis zu wandern, nur um ein paar Mark Steuern zu sparen“. Von „ein paar Mark“ konnte bei ihm auch damals schon nicht die Rede sein, verfügte er doch schon zu diesem Zeitpunkt über das heimliche Konto 4028BEA bei der Züricher Vontobel-Bank ohne die darauf gehorteten Millionen zu versteuern. In der Folge äußerte er sich gerne in Talk-Shows zum Thema Steuererhöhungen für Wohlhabende dahingehend, dass dies nur eine Steuerflucht in die Schweiz zur Folge hätte. Ein Schelm der Böses dabei denkt. Seit März weiß es die Öffentlichkeit: Hoeneß ist ein Experte und hat selbst Steuern hinterzogen. Jetzt hat also die Staatsanwaltschaft München Anklage gegen Hoeneß erhoben und die Wirtschaftskammer des Landgerichts München muss über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens eine Entscheidung treffen.

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Dramatischer Rückgang der Sauerstoffkonzentration in der Elbe

Seit mehreren Tagen registrieren die Messstationen am Oberlauf der Elbe das Anwachsen eines sogenannten Sauerstofflochs (fällt in einem Gewässer die Konzentration des im Wasser gelösten Sauerstoffs auf unter 3 mg/l, spricht man von einem Sauerstoffloch) und eine damit einhergehende Gefährdung der Fischbestände. Die meisten Fische, welche die Berufsfischer momentan aus ihren Reusen holen sind bereits tot und der Umstand, dass die Fische stinken deutet darauf hin, dass sie nicht in den Reusen verendet sind, sondern schon mehr als 48 Stunden tot sind. Die Umweltverbände BUND, Nabu und WWF sehen die Ursachen hierfür nicht ausschließlich in den steigenden Wassertemperaturen der letzten Tage und der Nährstoffeinleitung durch die Landwirtschaft, sondern in erster Linie als Folge der Elbvertiefung von 1999.

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Lemmy wird wieder “ ordentlich Ärsche treten“

Wenn die Erde eines Tages untergeht werden nur zwei Lebewesen überleben: Die Küchenschabe und Lemmy Kilmister. Dieser in Hard Rock-Kreisen weit verbreitet Glaube wurde von Herrn Kilmister (67) bisher stets genährt. Nicht nur weil Motörhead mit schöner Beständigkeit im Zwei Jahres-Rhythmus ein Album (das letzte „The World Is Yours“ erschien 2010) und die dazugehörende, ausufernde Welt-Tournee ablieferten ohne dabei jemals leiser zu werden oder gar Kompromisse einzugehen (undenkbar), nein, auch sein legendärer Jim Beamen-Cola, Drogen und Ziarettenkonsum machten ihn – neben Keith Richards – zu der Icone des Rock`n`Roll-Lyfestiles. Und würde es nach der Meinung seiner Anhänger gehen könnte dies ewig so weiter gehen. Doch seit Beginn des Jahres kamen immer mehr Gerüchte auf, welche die Sorge um den Gesundheitszustand der Szene-Größe befeuerten.

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Urban Mining – Auf Schatzsuche im Müll

Seit 2005 sind offene Mülldeponien, bei denen der Müll einfach auf einen Haufen geworfen wird um dann zu verrotten, in Deutschland nicht mehr zugelassen. Sogenannte Siedlungsabfälle müssen seither entweder vorbehandelt oder recycled werden. Die Abfallpolitik der Bundesrepublik beinhaltet die Schwerpunkte Vermeidung und Verwertung von Abfällen mit dem Ziel sie auf ein Minimum zu reduzieren. So ist das Aufkommen von Haus- und Sperrmüll seit 1990 um ein Drittel zurückgegangen. In NRW wurden im Jahr 2011 bereits 50 % des anfallenden Mülls wiederverwertet. Bis ins Jahr 2020, so sieht es das ehrgeizige Ziel vor, soll auf eine, wie auch immer geartete, Ablagerung von Müll zur Gänze verzichtet werden können. Was bleibt sind die Sünden der Vergangenheit. Doch der zunehmende Mangel an Rohstoffen hat erfreulicher Weise zur Folge, dass man auch hier versucht neue Wege zu gehen.

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Heavy Metal Thunder over Osnabrück – SAXON live

Im Rahmen ihrer Sacrifice-World-Tour 2013 gaben sich die Hard-Rock-Iconen von Saxon am 28.06.2013 in der Halle Gartlage in Osnabrück die Ehre. Für gerade einmal 30 Euro (!) boten die Engländer, zusammen mit zwei Special Guests, einen Abend der Extraklasse und stellten einmal mehr unter Beweis, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Den Anfang machten die britischen Godsized deren druckvoller Stoner-Rock leider etwas unter dem mäßigen Sound litt und auf jeden Fall mehr Zuschauer verdient hätte, als die paar hundert, die zu diesem Zeitpunkt schon in der Halle und nicht am Bierstand weilten. Erstmalig richtig Stimmung kam dann mit den Karlsruhern AC Angry auf, deren 80er Rock`n`Metal das Publikum richtig in Wallung brachte. Mit Songs wie „Booze Horse“ und „It`s Good To Be Bad“ wussten die Mannen um Sänger und Gitarrist Alan Costa voll zu überzeugen und man darf sich jetzt schon auf ihr im Herbst erscheinendes Debut-Album freuen.

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Die Bilder und Montagen stammen teils aus der Biddatenbank von Wikimedia und iconfinder.com – Icons & Emoticons. Fotos sind und für Collagen verwendete Grafiken sind Eigentum der jeweiligen Autoren / Rechteinhaber. Collage Geldhahn zugedreht – Bildteile sind: © Tom Bayer – Fotolia.com Collage Artikel RA Kieppe Thema Scheidung – Bildteile sind:© stefan_weis – Fotolia.com https://webbr.de/glyphosat-skandal-entscheidung-in-bruessel/ Foto von slon_dot_pics von Pexels https://www.pexels.com/de/foto/ausflug-beratung-deutschland-erdkunde-408503/ Der Suchhund http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hund003.gif  

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