Alle Jahre wieder – Weniger zu Weihnachten ist mehr (less is the new more)

Weihnachten-Nachhaltiger gestalten - weniger ist mehr

Weniger ist mehr – oder zumindest kann weniger mehr sein. Gerade zu Weihnachten. Das wissen kluge und zufriedene Menschen aus Erfahrung, manche(r) vermutet es seit langem, konnte sich nur noch nicht durchringen diese Maxime in den Alltag zu integrieren. Doch jetzt steht Weihnachten vor der Tür und wie in jedem Jahr erfasst einen Großteil der Bevölkerung der Shopping-, Geschenke- und Konsumwahn. Selbst die größten Umweltfreunde, Nonkonformisten und Konsumverweigerer können sich dem Sog der heiligen Zeit nicht entziehen – Es wird gekauft und vorbereitet was das Zeug hält.! So richtig schön ist …

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Glyphosat – Skandal-Entscheidung in Brüssel

Entgegen aller parlamentarischen Gepflogenheiten und gegen den ausdrücklichen Willen der mit zuständigen Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) stimmte heute Agrarminister Christian Schmidt (CSU) für eine Zulassung von Glyphosat für weitere fünf Jahre.

Die überraschende Verlängerung der Zulassung für das mehr als umstrittene Pestizid Glyphosat der Firma Monsanto ist – mit der deutschen Stimme als Zünglein an der Wage zur Mehrheit – ein absoluter Skandal.
Ob die Zustimmung durch Schmidt rechlich gesehen vertretbar war, können wohl nur die Juristen entscheiden, das wahre Drama ist aber, dass wieder einmal über die Köpfe einer großen Mehrheit der deutschen Bevölkerung – zum Vorteil von Industrie und Interessensverbänden – entschieden wurde. 

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Dramatischer Rückgang der Sauerstoffkonzentration in der Elbe

Seit mehreren Tagen registrieren die Messstationen am Oberlauf der Elbe das Anwachsen eines sogenannten Sauerstofflochs (fällt in einem Gewässer die Konzentration des im Wasser gelösten Sauerstoffs auf unter 3 mg/l, spricht man von einem Sauerstoffloch) und eine damit einhergehende Gefährdung der Fischbestände. Die meisten Fische, welche die Berufsfischer momentan aus ihren Reusen holen sind bereits tot und der Umstand, dass die Fische stinken deutet darauf hin, dass sie nicht in den Reusen verendet sind, sondern schon mehr als 48 Stunden tot sind. Die Umweltverbände BUND, Nabu und WWF sehen die Ursachen hierfür nicht ausschließlich in den steigenden Wassertemperaturen der letzten Tage und der Nährstoffeinleitung durch die Landwirtschaft, sondern in erster Linie als Folge der Elbvertiefung von 1999.

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