Weggeballackt - Michael Ballack weg vom Fenster

Michael_BallackMichael Ballack – Zu seinen Glanzzeiten mitunter der torgefährlichste Mittelfeldspieler der Welt, nunmehr ausrangiert wie ein altes Möbelstück. Berechtigt oder nicht?

Eine sehr diffizile Frage, auf die es wie so häufig im Leben keine genaue Antwort gibt. Gleichwohl muss man zugestehen, dass Michael Ballack auch nicht mehr der ist, der er zu seinen Glanzzeiten war. Ein durchaus trivialer Befund, jedoch vor dem Hintergrund, dass es etliche jüngere Alternativen gibt, signifikant. Vielmehr stellt sich die Frage, ob das ganze Wortgefecht der beiden verstrittenen Parteien selbigen würdig ist.

En detail

Bereits seit Juli 2010 hat Ballack bei Bundestrainer Joachim Löw eine eher subordinierte Rolle gespielt. Der Grund hierfür lag nicht nur in der gestiegenen Verletzungsanfälligkeit Ballacks, sondern vermutlich primär an der Tatsache, dass Ballack „in die Jahre gekommen ist“.

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Aufstiegseuphorie und Zukunftsvisionen

Welch eine Freude war das, als der Schiedsrichter am 6. Mai gegen kurz vor 21 Uhr endlich zur Pfeife griff und das Spiel der Regionalliga West zwischen dem SC Preussen Münster und Borussia Mönchengladbsch II endlich abpfiff. Im Stadion war eine Stimmung, als hätte man gerade, mit dem versuch auf engstem Raum möglichst viele Münsteraner in Extase zu versetzen, bei "Wetten dass...?"  die Saalwette gegen Gottschalk gewonnen. Und so ähnlich war es ja auch. Mit 18.500 Zuschauern wurde ein neuer Regionalliga Zuschauerrekord (und wohl einer für die Ewigkeit) aufgestellt. Dabei darf nicht vergessen werden, dass so ganz nebenbei der SC Preussen, immerhin Gründungsmitglied der Bundesliga und Vizemeister von 1951 (aber das dürfte ja wohl jedem präsent sein), in die 3. Liga aufgestiegen und damit nach zweiundzwanzig bitteren Jahren zurück in den sogenannten bezahlten Fußball  gekehrt war (ein Schelm der glaubt, dass die vorher auf lau gespielt hätten). Volksfeststimmung auf den Rängen und später auch auf dem Rasen

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Tränen lügen nicht... oder?

The_worship_of_MammonAch, was waren das für Zeiten, als ein Oliver Kahn nach dem Spiel mit grimmiger Miene "Eier" forderte. Heute kommt es immer häufiger vor, dass wir Tränen in den Augen gestandener Mannsbilder sehen. Nun ist es ja grundsätzlich nicht schlecht wenn Männer, gerade im Sport, auch einmal Gefühle zeigen, z.B. wenn gerade ein Endspiel vergeigt wurde oder die eigene Mannschaft den bitteren Weg in die Zweitklassigkeit antreten muß. Dies geschieht im Affekt oder aus der Magie des Momentes heraus und ist so unter Umständen als durchaus aufrichtig anzusehen. Doch in letzter Zeit kommt es immer häufiger vor, dass zur professionellen Vermarktung des eigenen Gefühlslebens eigens eine Pressekonferenz einberufen werden muß um die eigenen Tränen dann spontan und auf Knopfdruck im grellen Blitzlichtgewitter einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren (Motto: Schaut mal wie traurig ich bin). Neustes Mitglied im Kreis der Klageweiber: Nuri Sahin. Also, er wird immer Dortmunder bleiben, hat hier seine Freunde,

ist hier großgeworden und es fällt ihm total schwer, aber er wechselt jetzt zu Real Madrid um sich einen Traum zu erfüllen (er verlässt seine große Liebe quasi für eine Andere, die besser aussieht). Ein ähnlich grausames Schicksal ereilte ja unlängst auch die Sportskameraden Neuer und Stanislawski. Die Tränen reflektierten das Blitzlicht als sie uns eröffneten, dass

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